Imkerverein Bruckberg-Kleinhaslach

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Nachfolger des bereits 1839 vom Erlanger Magistratsrat Heim und dem Philosophen Ludwig Feuerbach gegründeten "Verein zur Beförderung der Bienenzucht von Mittelfranken"

In der Einleitung zu dessen Satzung heißt es:


"Die verschiedenartige Behandlung der Bienenzucht,die niedere Stufe der Kultur, auf welcher der dieser so interessante und, wenn er recht und verständig betrieben wird, so ergiebige Zweig der Landwirtschaft gegenwärtig noch in unserem Vaterlande steht, hat bei mehreren Bienenfreunden bei ihrem zufälligen Zusammentreffen in Bruckberg am 28. Juli dieses Jahres den Entschluß hervorgerufen, einen Verein zu bilden, um nach Kräften zur Beförderung derselben mit zu wirken."


Vorstand

 

1. Vorstand

Konrad Hauenstein
Warzfelden
Tel. 09824 91190

2. Vorstand

Johann Schroll
Kleinhaslach
Tel. 09824 5177

Schriftführer

Fritz Braun
Neuhöflein
Tel. 09872 384

Kassierer

Willi Schneider
Bruckberg
Tel. 09824 471


Informationen


Informationen zum Verein von den Vorstandsmitgliedern oder per E-Mail von
Willi.M.Schneider@t-online.de zur Imkerei allgemein von der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht.


Vereinsgeschichte


Bei der 100-Jahr-Feier im Jahr 1975 überraschte der damalige Kreisvorsitzende, Herr Schürrlein, bei der Festversammlung die Anwesenden mit der Mitteilung, daß schon 1839 in Bruckberg ein Bienenzüchterverein gegründet worden war. Davon sind keine Unterlagen mehr vorhanden. Herr Schürrlein betonte damals, daß es sich um den ältesten Inkerverein in Bayern handeln würde.

Weiter ist bekannt und durch Schriften festgehalten, daß im Jahr 1867 in Bruckberg ein Bienenzüchterverein gegründet wurde. Leider besitzt unser Verein auch von dieser Zeit keine Niederschriften und auch keine Namensnennung der Vorstände.
Der jetzige Verein, von dem die Protokolle und Niederschriften vorliegen, wurde 1909 von Imkern aus Kleinhaslach, Bruckberg, Steinbach und Markttriebendorf wieder ins Leben gerufen. 1. Vorsitzender wurde damals Gg. Lor. Engerer. Zum 2. Vorsitzenden wurde Michael Schwab, zum Schriftführer Schmiedemeister Engerer und als Kassier Herr Geyer, alle von Kleinhaslach, gewählt. Zum Bienenmeister wurde Bierlein - Bruckberg und als Vertrauensmänner Helmreich - Markttriebendorf und Dürsch - Steinbach berufen. In der Niederschrift ist auch von der Satzung die Rede, die vorgelesen und angenommen wurde. Sie ist leider nicht mehr vorhanden. 28 Bienenzüchter traten dem Verein bei.
An der nächsten Versammlung am 10.4.1910, die in Bruckberg abgehalten wurde, nahmen auch die Vorstände von Dietenhofen und Deberndorf teil. 9 Imker meldeten sich bei der Oberrheinischen Versicherungsgesellschaft an. Auch der Bezug der Imkerzeitung über den Verein wurde getätigt. Bei Verlosungen, die jedes Jahr abgehalten wurden, war ein Drittel der Gewinne Honig, der 90 Pfennig kostete.
Im Protokoll von 1919 lesen wir, daß jeder Imker trotz schlechter Ernte einen Pflichtteil Honig abliefern mußte. Wenn dies nicht geschah gab es keinen Zucker für die Herbsteinfütterung.
1921 wurde Johann Hecht aus Kehlmünz Vorstand. Die Inflationszeit machte sich an der Höhe der Mitgliedsbeiträge bemerkbar, die auf 50 Mark pro Mitglied festgesetzt waren.
1924 richtete der Verein eine eigene Belegstelle ein. Das Zuchtvolk war vom Stamm "Nigra".
In der Versammlung am 2. Mai 1926 ehrte der Verein folgende Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft: Andreas Geyer aus Kleinhaslach, Georg Geyer und Joh. Bierlein aus Bruckherq, Georg Helmreich und H. Schneider aus Marktriebendorf und Johann Rieger aus Kleinhaslach. Diese Ehrung zeigt deutlich, daß der Verein schon vor 1909,dem Beginn der noch vorhandenen Aufzeichnungen, bestanden hat.
Nach den Aufzeichnungen von 1929 sind 426 Kastenvölker und 23 Körbe eingewintert worden.
Schon 1933 machte sich der Einfluß der nun folgenden Jahre auch im Imkerverein bemerkbar. Im Protokoll wurde dies "Gleichschaltung" genannt. Auf Weisung des Mittelfränkischen Kreisbienenzüchterverbands mußte der gesamte Vorstand zurücktreten. Als 1 Führer wurde wieder Johann Hecht, als Stellvertreter des Führers Georg Engerer bestimmt. In den Protokollen der folgenden Jahre ist immer vom "Führer" die Rede.
Von der letzten Versammlung vor dem großen "Sturm" berichtet das Protokoll vom 28.2.1937. Ob der Verein verboten wurde oder aus irgend einem anderen Grund nicht mehr aktiv war, ist leider nicht bekannt. Erst am 18.4.1948 wurde die erste Generalversammlung nach dem 2. Weltkrieg mit 16 Mitgliedern wieder abgehalten.
In der Versammlung am 10.4.1950 wurde Herrn Johann Hecht für seine Verdienste, die er sich für seine uneigennützige Tätigkeit als Vorstand von 1921 bis 1943 erworben hat, die goldene Ehrennadel mit Urkunde verliehen.
Die folgenden Jahre verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Von 1970 bis 1975 sind keine Eintragungen gemacht worden. Bei der Versammlung im April 1975 ging es um die Neubesetzung der Vorstandschaft. Konrad Hauenstein übernahm dieses Amt.
Das 100-jährige Bestehen des Vereins wurde 1967 nicht gefeiert und dieses am 18.10.1975 nachgeholt. Dabei wurden folgende Ehrungen vorgenommen:
Ehrennadel in Gold
Fritz Lindner - gleichzeitig Ehrenmitglied
Johann Ittner
Christian Keim
Hans Schroll
Ehrennadel in Silber
Georg Hausleithner
Fritz Braun
Paul Wolf
Georg Schmidt
Ehrennadel in Bronze
Schmidt, Petersdorf
Joh. Sturm, Petersdorf
1975 hatte der Verein 14 Mitglieder
1977 Feier des 110-jährigen Bestehens mit Verleihung des Zeitler-Männchens durch den Kreisvorsitzenden Herrn Schürrlein.
1992 Feier des 125-jährigen Bestehens


Gemeinde Bruckberg
Schulweg 10
91590 Bruckberg

Telefon +49 (0) 9824-227
Telefax +49 (0) 9824-5680
gemeinde@bruckberg.de

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